Ein Schuft, wer Böses dabei denkt…

Nein, es ist aber auch ein Kreuz mit diesen Verfassungsrichtern! Da tut man in Berlin doch alles, um dieses Land schöner, besser und sicherer zu machen –  und dauernd fahren einem diese Richter dazwischen und erinnern einen an so lästige Beschränkungen wie das Grundgesetz.

Also ehrlich, wie soll man denn so vernünftig arbeiten können? Und dann gibt es auch noch lästige Bürger, die sich sogar außerhalb von Wahlen für das interessieren, was man so tut. Undankbare Nörgler, und Karlsruhe-Touristen (Wendt), allesamt.

Dann sagt mal einer was dazu, wie der Norbert gerade, und schon dreschen alle auf einen ein.

Also bitte! Da gibt es gar Stimmen, die einem unterstellen, man wolle das Verfassungsgericht im Vorfeld problematischer Gesetzgebungsverfahren wie der Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung diskreditieren. Als wäre man Schuld, dass eine handvoll Figuren in bunten Kleidern aus den Elfenbeintürmen der Rechtsauslegung nicht einsehen wollen, dass man doch nur das Supergrundrecht auf Sicherheit verteidigen will. Und natürlich müssen wir das im Eilverfahren machen. Dieses Loch in der Totalüberwachung Sicherheit besteht ja schon viel zu lange und wenn man erst noch lange drüber diskutiert, dann schleicht sich ja vielleicht noch die eklatante Fehlinterpretation von Freiheit ein, die der Pöbel einfache Bürger von irgendwelchen Aktivisten, die keine Ahnung vom wirklichen Leben haben, eingeflüstert bekommt.

Die Briten machen das ganz richtig: scheren sich einen Dreck um das Gefasel von irgendwelchen Richtern in Brüssel. Die haben auch das richtige  Motto in ihrem Wappen:

Dieu et mon droit

Gott, kein anderer Richter – erst recht keiner aus Karlsruhe.

Honi soit qui mal y pense

Steht da auch. Ihr Schufte.